| Jugendländerpokal 2008 - Rückblick |
| Ergebnisse |
| Ergebnisse 1. Runde — Ergebnisse 2. Runde — Ergebnisse 3. Runde — Ergebnisse 4. Runde — Ergebnisse Lochspiele |
| Bericht |
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| Die 26. Austragung des Jugend-Länderpokals führte die Jugend-Auswahlmannschaften (Jahrgang 1992 oder jünger) der teilnehmenden Landesgolfverbände, zum dritten Mal nach 1987 (Club zur Vahr) und 1997 (GC Hannover) in den GVNB-Bereich, genauer gesagt in den Großraum Hannover. Nach den Austragungen des Senioren-Länderpokals in 2001 und Länderpokals 2002 wurde im Golfclub Langenhagen jetzt auch der Jugend-Länderpokal ausgespielt. Der Golfplatz der Flughafenstadt Langenhagen ist somit einer der wenigen - wenn nicht sogar der einzige - Golfplatz, auf dem alle drei Länderpokale ausgetragen wurden. Übrigens drehten auch schon die jetzigen Golfprofis Martina Eberl und Martin Kaymer seinerzeit noch als Amateure ihre Länderpokalrunden auf dem Parklandkurs in Langenhagen. |
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| Bei einfach nur fantastischem Sommerwetter, das über alle Runden anhielt, und einem in tadellosem Zustand befindlichen Golfplatz spielten die Auswahlmannschaften der Landesgolfverbände Ihre Proberunden. Die Stimmung unter den Spielern, Kapitänen und Betreuern war erstklassig, denn die perfekten äußeren Bedingungen gaben den einmaligen Rahmen für das wichtigste Jugendmannschaftswettspiel in Deutschland, was noch durch die Anwesenheit der DGV-Leistungssportbeauftragten Katja Bayer und Nationaltrainer Uli Eckard unterstrichen wurde. Die Vorbereitungen für das Scoring inkl. Leaderboard (Promotion Golfevents) sowie für die Abendveranstaltung (Landhaus am Golfpark-Crew) liefen auf Hochtouren, um dem Golfplatz und dem Wetter auch ja nicht nachzustehen. Eine besondere Attraktion bei der Abendveranstaltung war der eigens engagierte Entertainer, mit verblüffenden Tricks unterhielt er und kurzweilte die Teilnehmer bis zur Buffeteröffnung. Auf der Terrasse des GC Langenhagen rundete ein umfangreiches Grillbuffet den Abend ab, bei dem zuvor die Mannschaften durch den frisch gewählten Präsidenten des GC Langenhagen, Gert-Otto Nickel, den langjährigen Präsidenten des Landesgolfverbandes Niedersachsen-Bremen Dieter Schimmelpfennig sowie dem GVNB-Jugendwart Dr. Michael Albers begrüßt wurden. Alle am Turnier teilnehmenden Nationalspieler wurden dabei nochmals gesondert begrüßt und ein Sonderpreis seitens des GVNB für das beste Bruttoeinzelergebnis ausgelobt. Dies sollte die Jagd auf den Platzrekord von 65 Schlägen eröffnen der beim Länderpokal 2002 vom Langenhagener Eigengewächs Benjamin Miarka (jetziger Challengetourprofi) aufgestellt wurde. Die talentsuchenden Augen von Jungen-Bundestrainer Uli Eckard durften wohl vor Freude entzückt gewesen sein, denn die Nationalspieler bzw. Aspiranten für das DGV-Team gaben sich in der Folgezeit unheimlich Mühe, den Platzrekord zu knacken. |
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| Schon die Tagesbestergebnisse im Vierer des 1. Spieltages waren schier
unglaublich und das obwohl hohes sattes Rough und schnelle Grüns
(9 auf dem Stimpmeter) zu bewältigen waren. Mit Viererrunden von
jeweils 67 Schlägen (5 unter Par!) von Moritz Lampert/Maximilian
Walz sowie Alexander Matlari/Sebastian Schwind setzten die Baden-Württemberger
gleich den ersten Knalleffekt, was die Konkurrenz natürlich registrierte
aber nicht resignierte. Doch auch in den Einzeln des Nachmittags sollte
Baden-Württemberg den Ton angeben, in der Zwischenwertung (9 Ergebnisse)
des 1. Spieltages lagen sie dann auch mit 8 Schlägen unter Par
klar mit 30 Schlägen vor Bayern in Führung. Allerdings spielte
Thomas Friebe - ein Bayer - mit 68 Schlägen die beste Einzelrunde
des Turniers und gewann das begehrte Dutzend Bälle ProV1X.
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| Auch am 2. Zählspieltag konnten die Württemberger „Stars“ Moritz Lampert und Maximilian Walz nach der überragenden 67 vom Vortag die 68 im Vierer nachlegen und die Spitze weiter ausbauen. In den Einzeln folgten nicht weniger als 5 Einzelergebnisse die Par oder unter Par lagen! Der bereits viermalige Teilnehmer Stephan Wolters - schon von Kindesbeinen an ein sehr guter Golfer - spielte dabei die 69 und beste Einzelrunde des 2. Spieltages, was zum überragenden Gesamtergebnis von 23 unter Par für das Team beitrug. Bei den 15 besten von 18 zu wertenden Runden bedeutete dies, dass alle Runde von Baden-Württemberg durchschnittlich 1,5 Schläge unter Par gespielt wurden! |
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| Nicht nur für die Spieler stand das Leaderboard stets im Mittelpunkt des Geschehens, denn zahlreich gespannte Zuschauer wollten ebenfalls wissen, welche Teams am folgenden Tag im Lochspiel um die Platzierungen gegeneinander antreten mussten. Das rege Zuschauerinteresse wurde zudem durch die ständig aktuell gehaltene GVNB-Webseite (www.gvnb.de) gefördert, was speziell den Baden-Württembergern und den Niedersachsen auf den Runden hohen Zulauf bereitete. |
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| Am 3. Spieltag, dem Tag der Lochspiele, ging es im Vierer und im Einzel Mann gegen Mann. Im Spiel um Platz 9 konnte sich dabei Sachsen/Thüringen recht klar mit 7:2 gegen Mecklenburg-Vorpommern durchsetzten und erstmals eine einstellige Platzierung erreichen. Rheinland-Pfalz/Saarland hatte sein Spiel um Platz 7 gegen Schleswig-Holstein ebenfalls erfolgreich gestaltet und mit 5:4 gewonnen, was eine Platzierungsverbesserung auf Rang 7 nach sich zog. Berlin-Brandenburg ist es gelungen, mit 5,5 zu 3,5 Niedersachsen Bremen - die lange auf Platz 4 lagen - zu besiegen. Nach dem verpassten Finalspiel gegen Baden-Württemberg musste Bayern - lange Zweiter - gegen Hamburg um den 3. Platz kämpfen. Leider vergebens, denn die Hamburger konnten mit 5:4 gegen Bayern siegen und sich in die Medaillenränge vorschieben und die Bronzemedaille gewinnen. Baden-Württemberg dagegen steuerte die erfolgreiche Titelverteidigung an. Im Finalspiel gegen Hessen gelang dies eindrucksvoll, mit 7,5:1,5 krönte das Team somit den vierten Sieg in Folge und seine grandiose Vorstellung beim Jugend-Länderpokal 2008. |
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Als Fazit bleibt neben dem fantastischen Wetter, dem hervorragend präparierten Platz und dem hochklassigen Golf festzustellen, dass die bis 16-jährige-Golfelite der Landesgolf-verbände in exzellenter Fairness und Kameradschaft ein Mannschaftswettspiel der Extra-klasse gezeigt hat. Alle Beteiligten, Helfer, Organisatoren und Zuschauer waren begeistert von der einmaligen Atmosphäre des Jugendländerpokals 2008 und natürlich der überragenden Qualität der Spieler/-innen. |
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