| Editorial Golfclub-Magazin 05/2010 | ||
| Golf: Kleiner
Ball, großer Sport Gerhard Michalak |
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In der heutigen Ausgabe möchte ich Sie auf den aktuellsten Stand der Ryder Cup Bewerbung 2018 bringen und über das Umweltprogramm „Golf und Natur„ informieren. Zuerst zum Ryder Cup: Die Bewerbungsunterlagen wurden fristgerecht übergeben und die deutsche Ryder Cup-Bewerbung geht damit in die entscheidende Phase. Die Entscheidung, wer das drittgrößte Sportereignis weltweit im Jahr 2018 austragen darf, wird im April 2011 fallen. Der Ryder Cup hat in seiner langen und bewegenden Vergangenheit einzigartige Geschichten geschrieben, welche von Dramatik und Emotionen gekennzeichnet waren. Schon jetzt ist die Unterstützung hierzulande überwältigend, knapp 23.000 Golfer und Golfinteressierte haben sich bereits als offizielle Bekenner registrieren lassen. Auch die Golfclubs haben ihren Anteil zur Ryder Cup-Begeisterung beigetragen, durch Austragung des Ryder Cup-Tour-Turniers 2018 oder durch Werbung, wie zum Beispiel mit dem offiziellen Ball zur deutschen Ryder Cup Bewerbung. |
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Auch aus dem Aufsichtsrat der RC Deutschland GmbH gibt es Neues zu berichten. Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats wird Norbert Löhlein, der als Präsident des Bayerischen Golfverbandes (183 Clubs mit 135.000 Golfern) mitgliedsstärkster Landesverband des DGV das Amt von Hans Joachim Nothelfer übernommen hat. Herr Nothelfer wurde bekanntlich zum Präsidenten des Deutschen Golf Verbandes e.V. gewählt und wird sich künftig voll auf diese Aufgaben konzentrieren. Alle Verantwortlichen sowie Golfbegeisterten hoffen im April 2011 auf den Zuschlag für den Wittelsbacher Golfclub. |
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In Sachen Golf und Natur gibt es ebenfalls Neues zu
berichten. Der DGV hat den Umwelt- und Naturschutz in seiner Satzung verankert
und sein Engagement mit einer Broschüre „Qualitätsmanagement Golf und
Natur“ unterstrichen. Der Wunsch die Interessen des Golfsports mit denen
des Umweltschutzes zu vereinen, ist nun mit dem Programm „Golf und Natur“
gegeben,denn der DGV hat sich mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN)
und demGreenkeeper Verband Deutschland (GVD) eigens dafür zusammengeschlossen.
Das DGV-Umweltprogramm „Golf und Natur“ zielt darauf ab, optimale Bedingungen
für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz von Natur zu verbinden.
Eine praxisnahe Anleitung für die umweltgerechte (Natur und Landschaft)
und wirtschaftliche Zukunft der Golfanlagen (Öffentlichkeitsarbeit und
Infrastruktur) sowie verbesserte Spielbedingungen (Pflege und Spielbetrieb)
und das Sinken der Haftungsrisiken (Arbeitssicherheit und Umweltmanagement)
für Vorstände und Geschäftsführer sind weitere Schwerpunkte. Zurzeit beteiligen
sich 87 Golfanlagen an diesem Programm. Es gibt hierbei drei Stufen (Bronze,
Silber und Gold) der Zertifizierung. |
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Bisher hat der DGV 15 Gold-, 12 Silber und 31 Bronzezertifikate
vergeben. Im GVNB wurden der Adendorfer GC, der GC Emstal und der Achimer
Golfclub zertifiziert, wobei sich der Achimer GC speziell durch seine
vorbildliche Zusammenarbeit mit den Umweltschutzbehörden und Naturschutzverbänden
auszeichnete. Dadurch konnte die Sportanlage entgegen aller Vorurteile,
denen der Golfsport immer wieder ausgesetzt ist, verstärkte Akzeptanz
in der Gemeinde erlangen und Anerkennung bei der regionalen Bevölkerung
ernten. Sofern ich Ihr Interesse geweckt habe, können Sie weitere Informationen
zum Umweltprogramm in der erwähnten Publikation (www.golf.de/dgv/umweltprogramm)
finden. |
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